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16. September 2026

Die legendären Anstiege des Radsports: Geschichten und Kuriositäten der berühmtesten Pässe

Alpe d'Huez, Mortirolo, Stelvio: die Geschichte und die Kuriositäten hinter den ikonischsten Anstiegen des Radsports und was sie für alle, die sie fahren, besonders macht.

Geschrieben von der Redaktion von Velunite

Die legendären Anstiege des Radsports: Geschichten und Kuriositäten der berühmtesten Pässe

Es gibt Anstiege, die schon beim bloßen Nennen etwas anderes wachrufen als einen einfachen Höhenunterschied: Sie sind Teil der Radsportkultur geworden, Orte, an denen jede Kehre eine Geschichte erzählt. Sie zu kennen macht es auch interessanter, sie zu fahren, sei es im Rennen, bei einem Radmarathon oder einfach, um sagen zu können, dass man es getan hat.

Alpe d'Huez und seine 21 nummerierten Kehren

Wenige wissen es, aber die 21 Kehren der Alpe d'Huez sind nummeriert, und jedes Schild trägt den Namen eines Etappensiegers, der oben triumphiert hat, von der einundzwanzigsten unten bis zur ersten am Gipfel. Diese in den 1990er-Jahren entstandene Tradition hat eine einfache Kurvenfolge in eine Art Freilichtmuseum verwandelt, in dem jeder Radfahrer beim Aufstieg symbolisch die Geschichte des Anstiegs nachfährt, Kehre für Kehre.

Der Mortirolo: der Anstieg, der schon beim Anblick Angst macht

Mit Durchschnittssteigungen von über 10 % auf langen Abschnitten und Spitzen über 18 % wird der Mortirolo von den Profis selbst oft als härtester Anstieg Europas bezeichnet. Kurioserweise steht auf halber Strecke ein Denkmal für Marco Pantani, der hier einige seiner legendärsten Aufholjagden aufbaute: ein fast obligatorischer Rastpunkt für alle, die ihn fahren, sowohl zum Verschnaufen als auch, um Respekt zu zollen.

Das Stilfser Joch und der Höhenrekord

Mit seinen 2.758 Metern ist das Stilfser Joch die höchste asphaltierte Straße Italiens und eine der höchsten Europas. Seine 48 Kehren auf der Seite von Prad am Stilfserjoch sind ebenfalls nummeriert, und die Straße wurde im 19. Jahrhundert nicht für den Radsport geplant und gebaut, sondern um das Habsburgerreich zu verbinden: Der Radsport hat ihre Großartigkeit ein Jahrhundert später einfach geerbt.

Warum diese Anstiege normale Radfahrer weiter anziehen

Man muss kein Profi sein, um den Reiz dieser Straßen zu verstehen: Sie in Ruhe zu fahren, vielleicht bei einem organisierten Radmarathon oder an einem dafür reservierten Wochenende, erlaubt es, dieselbe Landschaft und dieselbe Anstrengung zu erleben, die jahrzehntelang in den Fernsehübertragungen erzählt wurde. Die benötigte Zeit zählt viel weniger als das Erlebnis selbst: Die meisten, die sie zum ersten Mal erklimmen, erinnern sich viel mehr an die Aussicht vom Gipfel als an ihre Anstiegszeit.

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Zusammengefasst

Die großen Anstiege des Radsports sind nicht nur eine körperliche Prüfung, sondern ein Stück Sportgeschichte, das man buchstäblich erfahren kann. Ihre Kuriositäten zu kennen macht jede Kehre ein wenig leichter, auch wenn die Beine sich zu melden beginnen.

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Um die Geschichten von Coppi, Bartali und den großen Anstiegen wirklich kennenzulernen, sind Bücher zur Geschichte des Radsports der beste Weg, eine Reise zu den legendären Pässen vorzubereiten.

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Den Geist der Epoche kann man tragen: Ein Vintage-Radtrikot aus Wolle passt perfekt zu Nachstellungen wie L'Eroica und zu besonderen Ausfahrten.

Um diese Anstiege wirklich zu fahren, braucht es die richtige Übersetzung: Eine leichtgängige Kassette für lange Anstiege macht Mortirolo und Zoncolan zu einem Erlebnis statt zu einer Qual.

In der Höhe schlägt das Wetter schnell um: Eine packbare Windjacke für Radfahrer ist bei den Abfahrten von den großen Pässen Pflicht.

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