Sommerkleidung fürs Radfahren: richtig anziehen bei Hitze
Sommerkleidung fürs Radfahren: atmungsaktive Trikots, UV-Schutz, Handschuhe und Brille für Touren ohne Hitzeleiden. Kaufratgeber.
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Kostenlos registrierenGeschrieben von der Redaktion von Velunite

Wenn die Temperaturen steigen, entscheidet die richtige Kleidung darüber, ob eine Ausfahrt angenehm wird oder zwei Stunden Qual in der Sonne bedeutet. Es geht nicht nur darum, weniger anzuziehen, sondern Materialien und Kleidungsstücke zu wählen, die genau für die Hitze gemacht sind.
Das Material zählt mehr als die Farbe
Die erste Regel für Sommerkleidung im Radsport ist das Material: Such leichte, atmungsaktive, schnell trocknende Funktionsstoffe, die den Schweiß von der Haut wegtransportieren. Die Farbe, hell oder dunkel, beeinflusst das Hitzegefühl weniger als die Qualität des Stoffs und die Belüftung des Kleidungsstücks.
Kurzarmtrikot: die Basis jedes Sommer-Outfits
Ein leichtes Funktionstrikot mit verstellbarem Frontreißverschluss und Netzeinsätzen unter den Armen oder am Rücken hilft, Wärme an den anstrengenderen Stellen abzuführen. Die hinteren Taschen bleiben auch im Sommer nützlich für Gels, Handy und ein kleines Reparaturset.
Radhose und Trägerhose bei Hitze
Im Sommer ziehen viele Radfahrer leichte Radhosen der schwereren Trägerhose vor, auch wenn die Trägerhose bei langen Touren für viele die bequemste Wahl bleibt, weil die Träger den Bauch nicht einengen. Das Sitzpolster wählst du nach den Kilometern, die du üblicherweise fährst: Mehr Stunden im Sattel bedeuten meist ein stärker strukturiertes Polster.
Sonnenschutz: Brille, Creme und Ärmlinge
Eine Radbrille ist nicht nur Optik: Sie schützt bei zügigem Tempo vor UV-Strahlen, Wind sowie Insekten und Schmutz. Eine schweißfeste Sonnencreme auf unbedeckten Stellen und, für besonders sonnenempfindliche Menschen, Arm- oder Beinlinge mit UPF-Schutz runden den Schutz ab, ohne dass du dich zu warm anziehen musst.
Sommerhandschuhe: wenige Gramm, großer Unterschied
Ein leichter Sommerhandschuh, auch mit Polster nur in der Handfläche, verringert das Taubwerden der Hände bei langen Touren und bietet einen minimalen Schutz bei einem Sturz. Mitten im August tragen ihn viele Radfahrer trotz der Hitze genau deswegen weiter.
Helle Farben und Sichtbarkeit
Neben dem Hitzefaktor reflektieren helle Farben das Licht besser und helfen, in den Mittagsstunden von Autofahrern gesehen zu werden, wenn die Blendung durch die Sonne die gegenseitige Sicht verschlechtern kann. Reflektierende Details bleiben auch im Sommer nützlich, für Ausfahrten, die im Morgengrauen beginnen oder in der Dämmerung enden.
Socken und Kopfbedeckung: die vergessenen Details
Eine leichte, atmungsaktive Funktionssocke verhindert, dass der Fuß im geschlossenen Schuh unter der Hitze leidet, während ein Tuch oder eine dünne Helmmütze den Schweiß aufnimmt, bevor er in die Augen läuft. Beim Helm selbst sind in den heißesten Monaten Modelle mit großzügiger Belüftung besser als solche, die vor allem auf Aerodynamik ausgelegt sind.
Flüssigkeit und Kleidung gehören zusammen
Kein Funktionsteil, so gut gewählt es auch ist, ersetzt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Bei längeren Sommertouren machen eine zusätzliche Trinkflasche oder eine Rahmentasche mit Trinkblase den eigentlichen Unterschied dafür, wie du dich nach zwei Stunden Sonne fühlst. Leichte Kleidung dient dazu, die vom Körper erzeugte Wärme besser abzuführen, nicht dazu, weniger zu trinken.
Das Outfit nach Budget zusammenstellen
Wer anfängt, kann sich auf zwei Teile konzentrieren: ein atmungsaktives Trikot und eine Brille mit UV-Schutz, die allein schon den Großteil der Vorteile abdecken. Mit größerem Budget lohnt es sich, spezielle Sommerhandschuhe sowie UPF-Arm- oder Beinlinge für mehrstündige Touren in direkter Sonne hinzuzufügen, etwa an langen Wochenenden oder bei einem sommerlichen Jedermannrennen.
Waschen und Pflege der Funktionskleidung
Technische Sommerstoffe verlieren einen Teil ihrer Fähigkeit, Schweiß zu regulieren, wenn sie mit Weichspüler gewaschen werden, der sich auf den Fasern ablagert und die Atmungsaktivität verringert. Ein Waschgang bei niedriger Temperatur, ohne Weichspüler und mit Lufttrocknung, erhält die Leistung der Kleidung und verlängert ihre Lebensdauer.
Empfohlene Produkte
Atmungsaktives Kurzarm-Radtrikot: die Basis jedes Sommer-Outfits, nach Passform und Belüftung auszuwählen.
Radbrille mit UV-Schutz: nützlich gegen Sonne, Wind und Schmutz bei zügigem Tempo.
Gepolsterte Sommer-Radhandschuhe: wenige Gramm, die auf langen Touren den Unterschied machen.
Schweißfeste Sport-Sonnencreme: vor dem Start auf Arme, Hals und Beine auftragen.
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